Manche Bundesländer haben Probleme, die wirkliche Katastrophen für die in ihr lebende Bevölkerung darstellen. Ende August wurde im Saarland gewählt. Das Heimatland von Erich Honecker und von Oskar Lafontaine. Zwei politischen Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und auch die Heimat von Heiko Maas und Hubert Ulrich. Vor allem letzterer ist für nachfolgende Geschichte von besonderer Bedeutung.
Das Saarland hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Mal wurde es von den Franzosen in Frieden und Eintracht regiert, dann von den Hessen-Nassauern und zum Schluß von den Preußen. Jene waren mit ihrer Politik besonders erfolgreich, lehrten sie die Saarländer doch die Macht der Demokratie zu schätzen. Doch unsere Geschichte spielt in der Gegenwart. Vor einiger Zeit, noch vor den Bundestagswahlen, träumte eine kleine fette CDU-Regierung von Jamaika. Marihuana umsonst für jeden, Alkohol auf Rezept und eine Regierung, die sich selbst die Taschen füllt. Dies ist Jamaika. Natürlich darf man den Rum aus echtem Zuckerrohr nicht vergessen, der dann in Strömen fließt.
Das Saarland unter Peter Müller war ein Land der Trübsal, des Terrors und der Leiden. Als Peter Müller Hartz IV wider das Gesetz drei Monate verfrüht einführte, setzte eine regelrechte Landflucht ein. Die Saarländer erkannten sehr schnell, das sie eine Regierung hatten, die die Menschenrechte als etwas abschaffungswürdiges ansah.
Die Parteien
Nun ist es jedoch so, das die FDP ebenfalls im Saarland erneut in den Landtag einzog. Obwohl die FDP-Mitglieder des Saarlandes sich bereits im Internet als wahre Unsportskanonen geoutet haben, da sie grundsätzlich die dümmliche Angewohnheit haben, Menschen, die für linkes und soziales Gedankengut stehen, grundlos und vor allem herzhaft zu beleidigen. Hier tut sich vor allem der Ortsverein Burbach besonders hervor, der besonders internetphile Mitglieder aufzuweisen hat, denen die Menschenrechte auch nicht eben sonderlich viel bedeuten (die Namen sind der Redaktion erkannt, auch ihre üblichen Spielplätze).
Als dritte nervende Chaostruppe im Saarland nennt sich DIE GRÜNEN/B90. Ihr wichtigstes Metier war es auf Bundesebene, eben jenes geistig zurückgebliebene Hartz-Gesetz durchzuwinken und ansonsten immer so zu tun, als sei Cattenom eine Zigarettenmarke, die einen besonders guten Geschmack hat. Von ihrem damaligen Landeschef ist mir noch deutlich in Erinnerung, das er irgendwelche Salztabletten nach einem Störfall im Grenzland um Überherrn verteilen lassen wollte. Auch hier brachte es die saarländische christlich-konservative Landesregierung fertig, das Gegenteil dessen zu tun, was angebracht gewesen wäre. Also wurden schließlich im kompletten Landkreis Saarlouis jene besonderen Salztabletten an die Reichen und Wohlhabenden verteilt. Der normale Bürger erhielt keine!
Und dann haben wir da noch die Luschentruppe um Heiko Maas (wir berichteten schon mehrfach über ihn hier), die zwar bei der Landtagswahl gut abgeschnitten, ansonsten aber nichts auf die Beine stellen konnten, da Oskar Lafontaine in der Partei eindeutig fehlt.
Als letzte wichtigste Partei des Saarlandes kann man DIE LINKE sehen. Sie wird straff, aber gerecht, von Oskar Lafontaine geführt. Eben jenem Oskar Lafontaine, der Hubert Ulrich, Landeschef der Grünen/B90 im Bundesland, mehrmals dabei erwischte, wie er einen Gebrauchtwagen von FORD SAARLOUIS (den er dort zu besonders günstigen Konditionen erwarb) zum Neuwagenpreis verkaufte, und ihn jedesmal aus dem saarländischen Landtag warf wegen Verstoß gegen die saarländische Abgeordnetenzuverdienstregelung.
Um es kurz zu machen: Die politischen Skandale im Saarland gehen von links (SPD) bis ganz rechts (CDU) und treffen sich irgendwo in der Mitte bei FDP und Grüne/B90, die durchaus einiges ausgefressen haben. So werden bei den Grünen/B90 durchaus Parteimitglieder geduldet, die der KiPo alles andere als ablehnend gegenüber stehen (Namen sind der Redaktion bekannt). Auch ist allgemein bekannt, das einige FDP-Mitglieder durch Insidergeschäfte ein kleines Vermögen zusammen bekamen.
Die Politik
Das Saarland war nie technikfeindlich unter der Ägide eines Oskar Lafontaine. In dieser Zeit wurde im Saarland die SAP gegründet, dann kamen noch einige andere Hochleistungs-IT-Spezialisten hinzu, so das sich im Gebiet um die saarbrücker Universität (die nur in den Geisteswissenschaften einen speziellen Ruf genießt) ein kleines Hochtechnologiezentrum herausbildete.
Mit der Machtübernahme der CDU vor fünf Jahren änderte sich dann einiges im Bundesland. Die Wirtschaftspolitik der christlichen Konservativen zeichnete sich vor allem durch eine gewisse Kälte aus. Und dies nicht nur, weil man Hartz dort verfrüht und ineffektiv zum Einsatz brachte, sondern auch deshalb, weil man clevererweise die BA und die Sozialämter der vier Landkreise intelligent zusammen legte. Mit der besonderen Prämisse die Kommandostruktur des Sozialamtes beizubehalten, sie jedoch mit den Versagern von der Telekom (die als Leiharbeiter bei der BA angestellt waren) und der Bundesanstalt für Arbeit zu besetzen.
In der Zeit, in der dann die Hartz-Gesetze im Saarland Fahrt aufnahmen, geschah das unmögliche: Wie Heiko Maas in seinem eigenen Blog berichtete, verließen in den nachfolgenden Jahren immer mehr junge Leute ihre Heimat, weil sie die Verarsche durch eine konservative Regierung nicht mehr länger ertragen konnten. Obwohl Heiko Maas den Kohlekumpelkompromiß, den Oskar Lafontaine noch ausgehandelt hatte, niemals richtig stützte, versuchte er zumindest im Kreis Saarlouis, bei den Kumpels ein wenig Land wieder gut zu machen.
Das die Politik im Saarland schon von jeher ein wenig menschenfeindlicher war als noch Zeyer regierte, ist allgemein bekannt. Unbekannt ist jedoch, das die meisten Reformen, die Oskar Lafontaine im Lande angestoßen hatte, von der Müller-Regierung genialerweise wieder zurückgenommen wurden. Und dadurch mußte in der Zeit dann auch im Bildungssektor ein wenig gestrichen werden.
Grüne Politik an der Saar
Doch nun zurück zum Thema. Die Grünen/B90 im Saarland fielen schon immer dadurch auf, das sie besondere Kleingeister förderten. Ihr schlimmster Kandidat war schon immer Daniel Cohn-Bendit, der auch in Hessen einen bestimmten Ruf genießt.
Der Anführer der grünbraunen Schlägertruppe im Saarland ist Hubert Ulrich. Ein Mann, der so inkonsequent ist wie eine defekte Windel. Der Mann sieht in sich selbst den neuen Kaiser der Saar (wir berichteten), andererseits hat er ein eindeutiges Persönlichkeitsproblem, weil er immer wieder politisch zwischen Berlin und Saarbrücken hin und her wechselt. Anscheinend besitzt er weder eine richtige politische, noch eine wohnungstechnische Heimat. Hubert Ulrich ist für seine inkonsequenz bestens im Saarland bekannt.
Wie die meisten saarländischen Politiker, die ihren Job verstehen, stammt er aus dem Kreis Saarlouis. Aus der Innenstadt, so weit ich weiß. Und schon im alten saarlouiser Stadtrat fiel er dadurch auf, das er in den Sitzungen das eine sagte, jedoch vor der Presse dann das genaue Gegenteil verkündete. Und dies kam nicht nur einmal vor, wie bestimmt die Saarlouiser Stadtrundschau durch ihr Archiv locker belegen kann.
Da Hubert Ulrich aus der gleichen Stadt stammt wie Heiko Maas und Oskar Lafontaine kennen sich alle drei mehr oder weniger gut. Und sie können sich auch mehr oder weniger gut leiden. Obwohl die Unleidlichkeit hier eher von Herrn Maas und von Herrn Ulrich gegen Herrn Lafontaine ausgeht. Hubert Ulrich jedoch war noch konsequenter und strebte immer nach einem höherem Parteiamt. Auf seinem bisherigen Karriereweg hat er den Zenit als saarländischer Landeschef bereits überschritten, da er in der Bundespolitik nach diesem kleinen Verrat wohl kaum mehr eine Rolle spielen wird.
Die grüne Politik an der Saar war immer gegen die vielen Militärstandorte gerichtet (die eine gewisse Anzahl an Arbeitsplätzen in den Gemeinden sichern), dann gegen die französischen Atomkraftwerke (obwohl die Geschichte um Cattenom besonders lustig ist, wenn man bedenkt, das es ausgerechnet Hubert Ulrich war, der sich wegen der Strompolitik der deutschen Stromversorger in Frankreich stark dafür machte, das Cattenom am Netz blieb) und im Besonderen noch der Kampfhundeerlaß des Bundeslandes und der Scherz mit dem Nachtfeiergebot (Insider kennen es als Sperrstundenerlaß).
Wir werden hier also in einigen kurzen Artikeln ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und genau berichten, warum die Grünen/Saar sich ausgerechnet für Jamaika stark machen. Vor allem dann, wenn man weiß, das die Grünen in den meisten saarländischen Städten (Saarlouis jetzt einmal ausgenommen) sich gegen Migranten aussprechen.
(Anmerkung: Gemeinsamer Artikel des Blogger-Netzwerkes unter Federführung von „Der Trottelbot„. – Siehe auch den Artikel in der Tageszeitung „jungeWelt„)